Aktuelles

Seit Mitte September 2010 ist es möglich, sich über die Strommixer Bürger Energie Genossenschaft an Photovoltaikprojekten zu beteiligen. Zunächst war geplant, für die Projekte in Geretsried und Erlangen (beide im Bundesland Bayern) Genossenschaftskapital einzuwerben. Die für die ca. 200.000 Euro Investitionssumme notwendige 20%ige Eigenkapitalquote wurde jedoch in so kurzer Zeit erreicht, dass sich die Genossenschaft entschieden hat, ein weiteres Projekt zu realisieren, um auch weiterhin Interessestierten eine Beteiligungsmöglichkeit zu bieten.

Mit diesem neuen Projekt können wir auch dem Wunsch vieler ostfriesischer Interessenten gerecht werden, auch einmal ein Projekt vor Ort in unserer Region zu realisieren. Das neue Projekt wird im Gewerbegebiet in Emden errichtet und eine installierte Leistung von 280,17 KWp haben. Diese Photovoltaikanlage produziert pro Jahr ca. 253.274 KWh, was dem ganzjährigen Verbrauch von 59 durchschnittlichen Vierpersonenhaushalten entspricht.

Während sich das Projekt in Erlangen noch in der Bauphase befindet, findet in Geretsried bereits in der 47. Kalenderwoche der Netzanschluss statt und es wird mit der Stromeinspeisung begonnen.

Neue Genossenschaft setzt auf die Sonnen-Energie

Strommixer-Bürger-Energie investiert in Bayern-Solarprojekte

-Jemgum (sr) In Zeiten steigernder Energiepreise investieren viele Menschen in Solarstromanlagen. Wer auf dem eigenen Hausdach keine Möglichkeit hat, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren, muss nicht auf diese lohnende Investition verzichten. Die neue gegründete Genossenschaft „Strommixer Bürger-Energie“ verkauft Anteile an Solarprojekten in ganz Deutschland.

20 Zeichnungen am 1. Tag

„Die Gründung der Genossenschaft ist auf großes Interesse gestoßen“, sagt Oliver Faltus. „Wir hatten an einem Tag mehr als 20 Zeichnungen.“ Faltus ist Assistent der Geschäftsleitung des Ökostrom-Anbieters „Strommixer Jemgum“ mit Sitz in Nendorp. Nebenbei kümmert er sich auch um das Projekt „Strommixer Bürger-Energie“.

„Die Strommixer haben das Projekt nun angeschoben“, betont Faltus. „Es ist ansonsten eine völlig eigenständige Gesellschaft.“

Zwei konkrete Vorhaben gibt es schon: Zwei Häuser in Bayern werden demnächst mit Photovoltaikanlagen bestückt. Es handelt sich um die Polizeiinspektion in Geretsried und das Vermessungsamt on Erlangen. Die Mindestbeteiligung für die Genossenschaftsmitglieder beträgt 500 Euro. „Wir streben eine Rendite von fünf Prozent an“, sagt Faltus. 80 bis 120 Genossen, die das erforderliche Kapital zusammenbringen sollen, sei das Ziel der „Bürger-Energie“. Nachdem mit der Bank ein Finanzierungsplan erarbeitet wird, kann die Genossenschaftsversammlung einberufen werden. Jeder Genosse hat eine Stimme. „Damit keine Kosten für Büro und Verwaltung anfallen, müssen sich die Genossen über das Internetportal anmelden“, erklärt Faltus. Dort finden sich auch Satzung und weitere wichtige Bedingungen. Bei der Anmeldung erhalten die Genossen ein Passwort und bekommen eine Zahlungsaufforderung für ihre Anteile. Künftig will die neue Genossenschaft auch nach Projekten in der Umgebung Ausschau halten. „Noch gibt es kein geeignetes Projekt, wo sich entsprechende Pläne umsetzen ließen“, so Faltus. Geplant seinen allerdings Anlagen auf dem Dach der Schule und der Sporthalle Ditzum. Weiter Infos im Internet auf der Seite: www.strommixer-buerger-energie.de



„Strommixer Bürger-Energie“ Finanziert Solarprojekte in Bayern

Dabei geht es um den Bau von Photovoltaikanlagen auf zwei öffentlichen Gebäuden in Erlangen und Geretsried. Die Jemgumer Gesellschaft wirbt mit einer Rendite von fünf Prozent.

Nendorp Seit Dienstag ist es möglich bei der neu gegründeten Genossenschaft „Strommixer Bürger-Energie“ Anteile zu zeichnen. „Wir hatten an einem Tag mehr als 20 Zeichnungen.“ Faltus, Assistent der Geschäftsleitung des Ökostrom-Anbieters „Strommixer Jemgum“ mit Sitz in Nendorp (Gemeinde Jemgum).
Die „Strommixer“ haben die Genossenschaft angeschoben, die aber ansonsten eine völlig eigenständige Gesellschaft ist.

Faltus kümmert sich neben seiner Arbeit für „Strommixer“ um das Projekt.  Zwei Vorhaben will die „Bürger-Energie“ finanzieren – den Bau von Photovoltaikanlagen auf zwei  Gebäuden in Bayern. Dabei handelt es sich um das Vermessungsamt in Erlangen und die Polizeiinspektion in Geretsried.
Die Mindestbeteiligung liegt bei 500 Euro. Dafür werde eine Rendite von fünf Prozent angeboten, sagt Faltus. Ziel der „Bürger-Energie“ sind etwa 80 bis 120 Genossen, die das notwendige Kapital einbringen sollen. Ist das Geld da, wird mit der Bank ein Finanzierungsplan erarbeitet. Die Genossenschaftsversammlung, die dann einberufen werden soll, entscheidet über das weitere Vorgehen. Dabei gilt das Prinzip „Ein Genosse, eine Stimme“. Die künftigen Genossen melden sich über ein Internetportal an, das unter der Adresse www.strommixer-buergerenergie.de zu erreichen ist. Dort  finden sich auch Satzung und Beteiligungsbedingungen. Bei der Anmeldung erhalten die Genossen ein Passwort und bekommen dann eine Zahlungsaufforderung für ihren Anteil.

Dass  die beiden geplanten Vorhaben in Bayern sind, hat einen einfachen Grund: „Die Gebäude passten und waren sofort verfügbar“, sagte Faltus. In der näheren Umgebung, im Rheiderland und im Landkries Leer, gebe es kein geeignetes Objekt, wo sich entsprechende Pläne momentan umsetzen ließen. Geschäftsleute und Landwirte planten eher auf eigene Faust für ihre Gebäude. Und bei gemeindeeigenen Gebäuden dauere es länger, bis eine Entscheidung gefallen sei, sagte Faltus. Geplant sind allerdings Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Grundschule und der Turnhalle Ditzum. Investitionen in Ökostrom bringen nicht nur Rendite, sondern sorgen auch für mehr Strom aus  erneuerbaren Quellen. „Dieser Strom hat Vorrang gegenüber Strom aus fossilen Brennstoffen wie  Kohle und Gas sowie Atomkraft“, sagt Faltus. Je mehr Strom aus Wasser-, Wind- und Sonnenenergie erzeugt werde, desto kleiner werde der Anteil von Atomstrom.